Carlos Ruiz Zafón
Der Schatten des Windes

Roman, 562 Seiten

 

Ein rundum phantastischer Schmöker

Barcelona in der Mitte des 20. Jahrhunderts: Der junge Daniel wird von seinem Vater zum "Friedhof der vergessenen Bücher" mitgenommen, wo er eine Art Patenschaft für ein bestimmtes Buch übernimmt. Doch je weiter er in diesem Buch liest, desto mehr wird sein eigenes Leben auf mystische Weise mit dem Leben des Autors verknüpft. Von Seite zu Seite wird er immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, spielen sich immer seltsamere Dinge in seiner eigenen Realität ab, die von den dungklen Schatten der Vergangenheit immer mehr durchsetzt zu sein scheint.

Ein von der ersten bis zur letzten Seite gelungenes Werk, das eine phantastische Geschichte auf so phantastische Weise erzählt, dass es nach 562 Seiten purem Lesegenuss schwer fällt zu akzeptieren, dass das Buch zuende ist.